Zwischen Leere und Wunschprogramm – Die vergessene Würde des Denkens
- Branka Ito
- 1. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Ich habe nach jahrzehntelangem Experimentieren in unterschiedlichsten spirituellen Kreisen und letztendlichem Durchschauen eine völlig neue Erklärung ausgearbeitet, was Erwachen im Wassermanzeitalter wirklich ist und was uns davon abhält. Ich vermute, im deutschsprachigen Raum gibt es noch nichts derartiges in dieser Konzentration.
Ich trete hier nicht als Lehrerin auf, sondern als Mit-Wanderin. Als ein Spiegel deiner innersten Stimme.
Ich teile, was ich erfahren habe.
Ich öffne Räume, damit du dich selbst darin erkennst. Bist du bereit, für einen geistigen Paradigmenwechsel?
In den letzten Jahrzehnten dominierte in der spirituellen Szene ein Trend, der sich nach außen als Weisheit der Leere und nach innen oft als Vermeidung von Verantwortung entpuppte.
„Du bist schon das“, „Es ist nie etwas geschehen“, „Du bist nicht dein Körper, nicht dein Denken, nicht dein Fühlen“ – diese Sätze hallten durch unzählige Retreats, Podcasts und Bücher, und wirkten auf viele wie Balsam für ein überreiztes Nervensystem. Doch unter der Oberfläche wurde etwas Entscheidendes geopfert: das Unterscheidungsvermögen.
Denn dort, wo keine Unterscheidung mehr getroffen wird, kann sich auch keine geistige Klarheit mehr entfalten. "Wir urteilen nicht. Wir sind in der Stille;"- während Kriege toben Kulturen und Wirtschaften zerstörrt werden, der Planet und alles Leben darauf ausgebeutet, synthetisiert oder vernichtet. wird.
Viele versanken nicht in Selbstverwirklichung, sondern in eine Form der Selbsthypnose, in der jede Regung des Geistes als Illusion abgewertet wurde. Das Denken – als essenzielles Werkzeug des Bewusstseins – wurde stillgelegt, anstatt durchlichtet. Nur das erklärt, dass so viele angebliche spirituelle LehrerInnen sich an den grössten Scams des 21. Jahrhunderts aktiv beteiligen.
Gleichzeitig erlebte ein anderer Zweig spiritueller Verirrung seinen Aufstieg: das Manifestieren. Was einst als bewusste Mitschöpfung im Einklang mit dem göttlichen Logos gemeint war, wurde zur Konsumspiritualität: „Wünsche dir, was du willst – und das Universum liefert.“
So entstand ein neues Dogma: Das Denken sei entweder leer oder es sei ein Wunschgenerator. Beide Strömungen, so gegensätzlich sie wirken, haben denselben blinden Fleck: Sie entkoppeln das Denken vom göttlichen Ursprung – dem ICH BIN – und machen es entweder bedeutungslos oder eigennützig. Die eine Seite flieht vor Bedeutung, die andere instrumentalisiert sie.
In beiden Fällen wird das Denken entheiligt. Doch was, wenn genau dieses Denken – klar, veredelt, durchlichtet – das Tor zur Rückverbindung mit dem ICH-BIN ist?
Was, wenn es nicht überwunden werden muss, sondern heimgeführt – in jene Mitte, in der sich Geist, Wort und Wirklichkeit berühren? Ich habe als Antwort eine informationsgewaltige Webseite gestaltet. Wenn du bereit bist, ist Wild Wisdom Mirror dein Resonanzraum.
Kein Ort des Wissens – sondern des Erinnerns.
Willkommen zuhause.









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