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Nicht er oder ich sondern Eins.

  • Autorenbild: Branka Ito
    Branka Ito
  • 29. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit









Es gibt keinen Gott ausserhalb von dir. Es gibt überhaupt rein gar nichts, dass ausserhalb von dir ist. Wenn du frei wirst vom Lärm der Welt und frei vom Denken still ins Sein hineingleitest, kann sich in dir etwas öffnen. Du fühlst Frieden und Glückseligkeit so sehr, dass du weisst: Das ist Gott. Und wenn das Bewusstsein derart erleuchtet ist, wird jeder Atemzug zum Segen. Du gibst unaussprechliche Dankbarkeit zurück. Jede Zelle ist aus Liebe und Liebe ist der Zweck des Daseins. Wo ist dann noch Trennung zwischen dir und Gott? Wenn der Verstand nicht laut entzweit, sondern du in dir still sein grenzenloses Glück fühlst, erkennst du die Kommunion mit Gott. Wo ist da irgend eine Grenze, die dich definiert oder Gott definiert? Umso mehr du Gott derart erkennst, desto weniger betest du im traditionellen Sinne, weil es einfach keinen Sinn mehr macht. Gott ist in mir und er ist in jedem meiner Gedanken. Immer wenn ich diese Ekstase der Liebe in mir fühle, weiss ich, dass Gott und ich gemeinsam als Eins arbeiten. Nicht Er und ich, sondern als Eins.


Und dann will ich nichts anderes als Gottes Wille tun. Ich erkenne ich bin sein Kind, sein Geschöpf, sein Wesen, sein Sein und erschaffen worden, um das Licht der Welt zu sein. Und wenn ich so um Gott in mir weiss, spricht jeder Baum zu mir, jede Blume und die Tiere, die Sterne und die Sonne legen Zeugnis seines Seins ab. Wie kann dann noch von Trennung gesprochen werden? Solange ich mit mir alleine bin, hält die Kommunion an. Doch begegne ich anderen Menschen fühle ich das Trennungsbewusstsein. Mein einziges Sehnen ist, durch die harten Schalen der Konditionierung hindurchzusehen - in mir und dir, um ihn in dir und im selben Augenblick ihn in mir wiederzufinden. Immer wieder von Neuem, immer wieder, immer wieder. So verblasst Trennung in der Liebe als Leben im zeitlosen Sein.

 
 
 

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