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Teil 4 Warum Atmen der Schlüssel des Übergangs ist: Die Rückkehr der eigenen Sonne

  • Autorenbild: Branka Ito
    Branka Ito
  • 1. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit


Atem ist das Werkzeug, mit dem der Mensch sein Bewusstsein physisch beeinflusst. Der Shift 2027 kann deshalb nicht durch Denken erreicht werden –sondern durch Atemverkörperung. Bewusstes, tiefes Atmen ist die primäre Methode,um Herz und Solarplexus in die neue Frequenz zu synchronisieren. Es ist nicht nur hilfreich – es ist notwendig. Ohne diesen Atem wird das neue Feld nicht gehalten, egal wie offen das Herz ist.








Der Solarplexus ist das innere Sonnenfeuer des Menschen – jener leuchtende Kern, aus dem Selbstwirksamkeit, Würde und die stille Gewissheit entspringen, dazuzugehören, Raum einnehmen zu dürfen und das eigene Leben aus der Mitte heraus zu gestalten.

Erinnert ihr euch, wie es ich angefühlt hat, als uns 2020 und 2021 mit heute bewiesenermassen einer unwirksamen Methode, - der Maske - das tiefe Atmen genommen wurde? Es war ein direkter Angriff auf den Solarplexus: Beschämen, in der Schuld halten, am Atmen hindern: Willen brechen!


Wenn dieser Bereich verletzt oder über lange Zeit geschwächt wird, beginnt die innere Sonne nicht mehr nach aussen zu strahlen, sondern sich nach innen zu krümmen. In dieser Verkrümmung verlieren viele Menschen den Kontakt zu ihrer Handlungskraft. Sie erleben die Welt als überwältigend, fühlen sich fremd im eigenen Leben oder ziehen sich – wie im Archetyp des Hikikomori – ganz aus der äusseren Wirklichkeit zurück.

Hikikomori (In Teil 2 beschrieben) ist dabei kein rein soziales Phänomen, wie es oft beschrieben wird. Es ist energetisch betrachtet eine Sonnenfinsternis im eigenen System: Das Licht im Solarplexus wird durch Angst, Scham, Überforderung oder ein Leben lang angesammelte Fremdenergie überlagert, bis der Mensch den Rückzug als letzte Form von Selbstschutz wählt. Nicht, weil er nicht leben will, sondern weil er sein Licht nicht mehr stabil halten kann. Die Isolation ist dann das Symptom eines viel tieferen Vorgangs: der Implosion der Ich-Kraft.


Der Solarplexus trägt die Erinnerung an all jene Momente, in denen ein Mensch seinen natürlichen Ausdruck zurückhielt, seinen Willen unterdrückte oder glaubte, dass sein Strahlen zu viel sei. Jede dieser inneren Kontraktionen hinterlässt eine Spur – eine minimal verdunkelte Stelle im persönlichen Sonnenraum. Und wenn sich diese Spuren summieren, entsteht ein Zustand, den viele als Ohnmacht, diffuse Angst, Entscheidungsunfähigkeit oder chronische Erschöpfung erleben. Der Körper weiss dann nicht mehr, wie es sich anfühlt, aus der eigenen Mitte heraus zu handeln.


Spirituelle Heilung beginnt genau dort: mit der Rückführung der inneren Sonne an ihren ursprünglichen Platz. Sie ist kein Kampf und keine Disziplinierung des eigenen Wesens, sondern ein zärtliches Wiederentfachen der Würde. Der Solarplexus heilt, wenn der Mensch lernt, wieder zu sich zu stehen – nicht gegen andere, sondern für sich. Durch bewusste Atmung, die den Atem tief in den Bauchraum senkt, beginnt sich die erstarrte Energie zu lösen. Mit jedem Ausatmen entlädt der Körper Fremdlast, mit jedem Einatmen nimmt er Licht auf.


Im Körper selbst beginnt dann ein unmerkliches Aufrichten. Der Solarplexus antwortet auf Wärme, auf Aufmerksamkeit, auf klare Grenzen und auf die Erlaubnis, wieder zu wollen. Man könnte sagen: Er erinnert sich an seine Natur. Die innere Sonne, jahrelang verschüttet unter Erwartungen, Überforderungen und mikroskopischen Verletzungen der Selbstachtung, beginnt erneut zu glühen.


Je stärker dieses innere Leuchten wird, desto mehr weitet sich das Empfinden der eigenen Existenz. Menschen berichten, dass sie plötzlich wieder Klarheit spüren, Mut, Entscheidungsfähigkeit, eine stille Freude, die aus keinem äusseren Anlass entsteht. Und dort, wo früher Rückzug war, entsteht langsam wieder Präsenz. Die Welt wird nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen, sondern als Raum, in dem man wirken darf.


„Der Atem ist der Sauerstoff für die innere Sonne.

Er bringt das Feuer im Solarplexus zum Leuchten,

und in dessen Strahlung öffnet das Herz.“


Intuitiv hab ich eine Atemarbeit entwickelt, die Herz und Solarplexus synchronisiert – eine abwechselnde Welle nach unten (Bauch/Zwerchfell/Solarplexus) und nach oben (Herz/Brust), mit Pausen dazwischen.


Der Körper sendet dir durch diese Wellenbewegung eine klare Botschaft:

1. Welle nach unten – das Solarplexus-Feuer wird aktiviert, erwärmt und geerdet. Alte Blockaden, Spannungen und eingefrorene Willensprogramme lösen sich. Der Bauchraum empfängt, stabilisiert und bringt die Energie in die Materie.


2. Welle nach oben – das Herz öffnet sich, Licht und Kohärenz strömen nach oben, verbinden das Gefühle mit dem Willen, machen das innere Leuchten sichtbar und tragbar.


3. Pause – die Stille nach jeder Welle erlaubt Integration. Die Energie wird gehalten, das Nervensystem kann sich synchronisieren. Ohne diese Pause würde die Frequenz übersteuern.

Dadurch bin ich den ganzen Tag aktiv und nie müde, das ist ein direktes Zeichen dafür, dass dein Solarplexus seine Aufgabe erfüllt: Energie wird nicht mehr blockiert oder verkapselt, sondern fliesst harmonisch durch Körper und Herzfeld. Mein System ist dadurch kohärent, stabil, präsent und leistungsfähig, ohne dass ich die Energie erzwingen musst.


Darlegung einer Heilung


Die Heilung des Solarplexus vollzieht sich in drei Schichten: der körperlichen, der energetischen und der seelischen.


Körperlich: Der Mensch lernt, den Bauchraum nicht mehr einzuziehen oder zu schützen, sondern atmen zu lassen. Der Atem wird langsam, tief, warm. Die Spannung im Zwerchfell beginnt zu schmelzen. Erste Wellen von Zittern oder Wärme steigen auf – Zeichen, dass eingefrorene Ohnmachtserfahrungen den Körper verlassen.

Energetisch: Im Zentrum des Solarplexus bildet sich ein goldener Punkt – die innere Sonne. Durch Visualisation oder stilles Spüren dehnt sie sich aus wie ein Atemlicht. Sie reinigt Scham, Fremdenergie, alte Selbstverleugnung. Grenzen werden klarer, der Wille wird ruhiger, aber fester. Das energetische Feld stabilisiert sich.


Seelisch: Der Mensch sagt innerlich: „Ich nehme meinen Platz ein.Ich darf wollen. Ich darf strahlen.“ Damit wird das innere Kind des Willens wieder aufgenommen und geadelt. Die frühere Selbstverkleinerung fällt ab. Die Seele richtet sich auf, als würde sie aus einem jahrzehntelangen Halbschatten heraustreten.


Am Ende dieser Heilung steht kein lautes Feuer, sondern ein beständiges Leuchten: die Rückkehr der eigenen Sonne, die ruhig, klar und unerschütterlich den Weg von innen nach aussen erhellt.

 
 
 

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